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LDAP://Yusufs.Directory.Blog/ - Wednesday, July 26, 2006
Wieviele Sprachen sprechen Sie? Ich spreche bloß eine: LDAP!
 
 Wednesday, July 26, 2006

Wie kann man das Active Directory fragen, welche Benutzer Mitglied einer Gruppe sind ?


Wenn man wissen möchte, welche Benutzer Mitglied einer bestimmten Gruppe sind, kann man dies mit folgendem Befehl abfragen:
 

DSGET GROUP "Distinguished Name (DN)-DER-GRUPPE" -members -expand


Wenn man beispielsweise eine Gruppe mit dem Namen „Verkauf“ hat, die sich in der Organisationseinheit „Newsgroup“ befindet und die
Domäne „intra.dikmenoglu.de" heißt, würde der Befehl wie folgt lauten:

DSGET GROUP „CN=Verkauf,OU=Newsgroup,DC=intra,DC=dikmenoglu,DC=de” -members -expand


Wenn sich die User sowie die Gruppen im Standard-Container USERS befinden (im Snap-In „Active Directory-Benutzer und -Computer“), so würde der Befehl folgendermaßen lauten:

 

DSGET GROUP „CN=<Gruppenname>,CN=Users,DC=intra,DC=dikmenoglu,DC=de“ -members -expand


Der Schalter -members zeigt eine Liste der Gruppenmitglieder an. Der Schalter -expand bewirkt im Falle des „-members“-Parameters,
dass die rekursiv (umgekehrt) expandierte (also „auseinander gezogene" im Sinne von vollständig angezeigte) Liste der Mitglieder der Gruppe
angezeigt wird. Dieser Parameter übernimmt die unmittelbare Liste der Mitglieder der Gruppe und expandiert rekursiv jede Gruppe in dieser Liste,
um sowohl die Gruppenzugehörigkeit festzustellen als auch ein komplettes „closure set“ der Mitglieder zu erhalten.

 

Wenn dieser Befehl nun noch mit dem Befehl „> C:\dsget.txt“ erweitert wird, kann man sich das Ergebnis in eine Textdatei exportieren lassen.
Die Syntax lautet für das angegebene Beispiel:
DSGET GROUP „CN=Verkauf,OU=Newsgroup,DC=intra,DC=dikmenoglu,DC=de” -members –expand > C:\dsget.txt

 

 

Eine weitere Alternative wäre:
dsquery group -samid <Gruppe> | dsget group -members

 

 

Hinweis: Unter Windows Server 2008 R2 und Windows 7 liefert dsget nicht die korrekten Daten.
Das lässt sich jedoch durch einen Hotfix beheben:

The "dsget user -memberof -expand" command returns incorrect results in Windows Server 2008 R2 and in Windows 7

 

 

Es gibt aber noch eine recht einfache Variante: Net Group <Gruppenname> /Domain

 

 

Es ist auch möglich, die Mitglieder einer Gruppe, mit LDIFDE zu exportieren.

Der Befehl könnte z.B. folgendermaßen aussehen:

 

Ldifde -m -f "C:\Ldifde.txt" -r "(sAMAccountname=<Gruppenname>)" -l name,member

 


Des Weiteren bekommt man die gewünschten Informationen auch über ein Skript:
List All the Members of a Group

 

 

Man kann sich auch über eine gespeicherte Abfrage die Mitglieder einer Gruppe anzeigen lassen.
Der Filter dazu könnte folgendermaßen aussehen:

(objectCategory=user)(memberOf=CN=Gruppe,CN=Users,DC=intra,DC=dikmenoglu,DC=de)

 

Oder in Verbindung mit den ds*-Tools, würde der Filter so aussehen:
(&(objectCategory=user)(memberOf=CN=Gruppe,CN=Users,DC=intra,DC=dikmenoglu,DC=de))

 

 

In welchen Gruppen ist ein bestimmter Benutzer?


Möchte man die direkten Gruppenmitgliedschaften bestimmter Benutzer ermitteln, so kann der folgende Befehl verwendet werden:

dsquery user -samid <Benutzername> | dsget user -memberof

oder:

dsget user "DN des Benutzerobjekts" -memberof


Sollen hingegen auch die verschachtelten Gruppenmitgliedschaften angezeigt werden, dann gilt es diesen Befehl auszuführen:

dsget user "DN des Benutzerobjekts" -memberof -expand

bzw.

dsquery user -samid <Benutzername> | dsget user -memberof -expand



Wie können die Mitglieder einer lokalen Gruppe auf einem Arbeitsgruppen-Server angezeigt werden?
Net Localgroup <Gruppe>



Die Mitglieder der Gruppe "Domänen-Benutzer" auflisten

Die Mitglieder der Gruppe Domänen-Benutzer lässt sich nicht auf die herkömmliche Weise Abfragen.
Die Gruppe Domänen-Benutzer (auf englisch: Domain Users), in der standardmäßig jeder Benutzer Mitglied ist
(sofern es nicht manuell geändert wurde), ist eine eher etwas speziellere Gruppe. Denn weder das member Attribut
im Gruppenobjekt, noch das memberof Attribut im Benutzerobjekt enthüllt die Grupenmitgliedschaft der primären Gruppe.
Bei jedem Domänen-Benutzer ist jedoch standardmäßig die Gruppe Domänen-Benutzer als ihre primäre Gruppe gekennzeichnet.
Überprüfen kann man das in den Eigenschaften der Benutzerkonten, im Reiter Mitglied von.

Damit die Mitglieder der Gruppe Domänen-Benutzer aufgelistet werden, muss das Attribut primaryGroupID mit dem Wert 513 abgefragt werden.
Der Gruppe "Domänen-Benutzer" ist nämlich im Attribut primaryGroupToken der Wert 513 zugewiesen.

Um die Mitglieder der Gruppe "Domänen-Benutzer" mit dsquery aufzulisten, muss der folgende Befehl ausgeführt werden:
Dsquery * -Filter "(&(objectCategory=Person)(primaryGroupID=513))" -Limit 0

Mit einer benutzerdefinierten gespeicherten Abfrage, lassen sich die Mitglieder mit folgendem Filter auflisten:
(&(objectCategory=person)(objectClass=user)(primaryGroupID=513))

 

Weitere Informationen:
How to use native ADSI components to find the primary group
Setting Primary Group Excludes the User from the Group Membership in Active Directory

Wednesday, July 26, 2006 5:10:25 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #      Active Directory | Erweiterte Abfragen  | 
 Saturday, July 15, 2006

Das sichern des System State (Systemstatus) ist das mindeste,
was ein Administrator auf seinen Domänencontrollern sichern sollte, wenn nicht sogar "muss".

Denn dadurch kann man z.B. bei einem Servercrash in einer Domäne, in dem bloß ein einziger Domänencontroller existiert,
sich die „Domäne“ samt Active Directory rücksichern und braucht somit nicht erneut jeden User einzeln anlegen oder die Computer
aus der „alten“ Domäne zu entfernen und in die neue einzubinden. Alleine wegen der Ausfallsicherheit ist es empfehlenswert,
in jeder Domäne min. zwei DCs zu installieren. Der zweite DC könnte auch (wegen finanziellen Engpässen) auf eine
„ältere“ Client-Maschine installiert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Wie stelle ich das AD wieder her?

Neben der Sicherung des System States, sollte natürlich ein Disaster-Recovery, Backup Konzept und ein Notfallplan
existieren und vor allem auch regelmäßig an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.

http://www.microsoft.com/technet/community/events/windows2003srv/tnt1-94.mspx

Für Exchange:

http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/exchange/2003/library/disrecopgde.mspx


Mit sichern des System States werden folgende Dateien gesichert:

- Die Active Directory Datenbank – NTDS.DIT
- SYSVOL
- Systemstart Dateien
- Registry
- COM+

Falls eine CA installiert wäre, dann auch diese.
Man sollte und muss auf das Alter des System States beim rücksichern achten, genauer auf das Alter des Attributs „TombstoneLifetime”. 
Die Sicherung des Systemstatus darf nicht älter als der eingestellte Wert sein.

Den eingestellten Wert der „TombstoneLifetime“ kann man sich mit ADSIEdit
(aus den Windows Support Tools) im folgenden Pfad anschauen:
CN=Directory Service,CN=Windows NT,CN=Services,CN=Configuration,DC=Root-Domäne,DC=TLD

Dort findet man in den Eigenschaften des Containers CN=Directory Service das Attribut tombstoneLifetime.
Ist dort ein Wert gesetzt, beträgt die Tombstone Lifetime (TSL) den eingetragenen Wert in Tagen.
Steht im Attribut als Wert hingegen <Not Set>, so beträgt die TSL den Standardwert von 60 Tagen.

Die TSL wird mit dem installieren des allerersten DCs in einer Gesamtstruktur und zwar für alle
Domänen festgelegt. Dieser Wert kann nicht pro Domäne konfiguriert werden. Er lässt sich aber
manuell verändern.

Die TSL beträgt unter:

 

- Windows 2000 (mit allen SPs) = 60 Tage

- Windows Server 2003 ohne SP = 60 Tage

- Windows Server 2003 mit Service Pack 1 = 180 Tage

- Windows Server 2003 R2 (mit SP1) = 60 Tage

- Windows Server 2003 mit Service Pack 2 = 180 Tage

- Windows Server 2003 R2 ab Service Pack 2 = 180 Tage

- Windows Server 2008 = 180 Tage
- Windows Server 2008 R2 = 180 Tage

 

Siehe folgenden Artikel: Das Geheimnis der Tombstone Lifetime

Angenommen man hätte einen Festplatten - Crash in einem Domänencontroller der der einzigste DC der Domäne wäre,
dann gilt es den Server zu reparieren, in Form von Festplatten tauschen und anschließend neu installieren des Betriebssystems
„Windows Server 2003 R2“. Dabei spielt es keine Rolle welchen Computernamen sowie IP - Einstellungen man dem Server vergibt,
denn nach dem rücksichern des System State, bekommt der Server die Daten, die er beim sichern des System State hatte.
Nach dem installieren des Betriebssystems gilt es danach das Betriebssystemeigene Sicherungsprogramm „NTBACKUP“
über „Start - Ausführen - Ntbackup“ zu starten und eine Rücksicherung des System States zu starten (ausgegangen davon,
dass man das SYSTEM STATE über das NTBACKUP sichert). Dabei ist es auch egal auf was gesichert
wurde und welchen Laufwerksbuchstaben das Sicherungslaufwerk hatte.

Nach dem rücksichern und anschließendem neu starten des Servers fehlen die Active Directory - Snap - Ins
wie z.B. Active Directory Benutzer- und Computer oder „Standorte und Dienste“ etc. unter „Start - Programme - Verwaltung“.
Nun könnte man mit „Start - Ausführen - dsa.msc“ (für AD- Benutzer- und Computer) oder dssite.msc (für AD-Standorte- und Dienste)
die Snap - Ins aufrufen. Eine andere Alternative wäre, dass man sich selbst eine MMC erstellt und diese
ganzen Snap-Ins dort hinzufügt und speichert. Wer das alles nicht will und den gewohnten „Standard“ haben möchte,
sprich, die ganzen Snap-Ins unter „Start - Programme - Verwaltung“ haben möchte, der installiert sich das „Adminpack.msi“
aus %systemroot\system32\ und bekommt anschließend das gewohnte Bild unter „Start - Programme -Verwaltung“.

Zum Schluss müsste noch das DNS sowie DHCP installiert und konfiguriert werden.

Es gibt auch eine Möglichkeit, dass DCPROMO mit dem Schalter „/ADV“ auszuführen. Das wäre für den Fall ideal,
wenn man z.B. einen weiteren Server zum Domänencontroller promoten möchte, dieser aber an einem Standort mit einer
geringen Anbindung steht. Damit eben nicht die komplette Active Directory - Datenbank repliziert werden muss, sichert
man an einem bestehenden DC der Domäne, zu der der neue Server als weiterer DC heraufgestuft wird, dass System State
und kopiert dieses auf eine externe Fesplatte oder CD/DVD. Damit stuft man dann den neuen Server zum DC und anschließend
muss dann nur noch die Änderung seit der erstellten System State Sicherung repliziert werden.


Weitere Inforamtionen:
Domänencontroller-Installation von einer Sicherung
Install from Media

Saturday, July 15, 2006 5:29:50 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #      Active Directory | Installation | Wiederherstellung  | 
 Sunday, June 11, 2006

Die Version des Betriebssystems sowie der Service-Pack-Stand lassen sich nicht nur direkt auf einem Rechner per WMI abfragen, sondern auch aus dem AD auslesen. Der Vorteil dabei: Der abzufragende Rechner muss nicht online sein. Sofern er sich einmal erfolgreich an AD angemeldet hat, stehen die Daten zum Betriebssystem im Verzeichnis.

Wie kann ich abfragen, welche Rechner welches Service Pack haben?

Sunday, June 11, 2006 7:05:07 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #      Meine Artikel  | 
 Wednesday, May 31, 2006

Das Release Windows Server 2003 R2 basiert auf zwei CDs. Auf der ersten CD ist Windows Server 2003 mit integriertem SP1 gespeichert. Auf der zweiten CD sind die neuen Zusatzkomponenten (die eigentlichen R2-Funktionen) abgelegt. Um auf das Release 2 des Windows Server 2003 upzudaten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

- Windows Server 2003 SP1 muss installiert sein
- Die zweite CD von der R2 Version muss vorhanden sein
- Der Windows Server 2003 R2 Produkt-Key muss vorhanden sein (was auch eine gültige Lizenz voraussetzt: Entweder hat man R2 neu erworben oder man verfügt für den vorhandenen Windows Server 2003 über eine Software Assurance)

 Wie aktualisiert man einen Domänencontroller auf Windows Server 2003 R2?

Wednesday, May 31, 2006 7:03:48 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #      Meine Artikel  | 
 Sunday, May 28, 2006

Wenn man einen Domänencontroller umbenennen muss, so kann man das – anders als unter Windows 2000 - mit Windows Server 2003 erledigen.
Zu Zeiten von Windows 2000 musste man vorher den DC herabstufen, umbenennen und wieder zum DC heraufstufen.

Wie kann man einen Domänencontroller unter Windows Server 2003 umbenennen?

Sunday, May 28, 2006 7:02:03 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #      Meine Artikel  | 
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