Blog Home  Home Feed your aggregator (RSS 2.0)  
LDAP://Yusufs.Directory.Blog/ - Exchange
Wieviele Sprachen sprechen Sie? Ich spreche bloß eine: LDAP!
 
 Sunday, January 23, 2011

Die Active Directory (AD) Schemaversionen sind (in Dezimal) unter:

  • Windows 2000 mit allen Service Packs = 13
  • Windows Server 2003 mit allen Service Packs = 30
  • Windows Server 2003 R2 mit allen Service Packs = 31
  • Windows Server 2008 mit allen Service Packs = 44
  • Windows Server 2008 R2 mit allen Service Packs = 47
  • Windows Server 2012 mit allen Service Packs = 56


Das Installieren eines Service Packs ändert niemals die AD Schemaversion! Die AD Schemaversion ändert sich auch dann nicht, wenn andere Technologien (beispielsweise Exchange) installiert werden und eine Schemaaktualisierung durchführen. Oder wenn eine eigene Schemaänderung durchgeführt wird, ändert sich ebenfalls die AD Schemaversion nicht. Die AD Schemaversion ändert sich nur dann, wenn das ADPREP einer neueren Windows Server Version ausgeführt wird.

Die Information in der die AD Schemaversion enthalten ist, verbirgt sich im Attribut objectVersion, das sich in den Eigenschaften der Schemapartition befindet. Dadurch, dass die Schemapartition auf alle DCs in der Gesamtstruktur repliziert wird, kann man zur Abfrage einen lokalen DC verwenden. Deshalb besteht keine Notwendig in einer Gesamtstruktur mit mehreren Domänen, einen DC aus der Root-Domäne oder gar den globalen Katalog zu verwenden. Diese Information hat jeder DC, egal in welcher Domäne er sich befindet.

 

Die AD Schemaversion mit der AD-PowerShell abfragen

Mit der AD PowerShell lässt sich die AD Schemaversion folgendermaßen herausfinden:

([ADSI]"LDAP://<Domäne.TLD>/CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne").objectVersion

 

Oder mit diesem AD PowerShellbefehl:

Get-ADObject "CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne" -Properties objectVersion | Select objectVersion | FT -A

 


Die AD Schemaversion mit ADSIEdit anzeigen

Nach dem man sich in ADSIEdit (oder mit anderen LDAP-Browsern) mit der Schemapartition verbunden hat, gilt es den Eintrag zu erweitern und mit einem Rechtsklick auf den Container CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne im Kontextmenü die Eigenschaften des Containers aufzurufen. Dort findet man das Attribut objectVersion mit der aktuellen AD Schemaversion.


 


 

Die AD Schemaversion mit LDP anzeigen

Ist das LDP gestartet, muss man sich als erstes unter Remotedesktopverbindung – Verbinden… mit einem DC verbinden. Danach muss man sich mit dem AD unter Remotedesktopverbindung – Gebunden… binden. Ist das erfolgt, ruft man unter Durchsuchen – Suchen das Suchfenster auf und gibt folgende Daten in die Felder ein:

Basis-DN: CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne
Filter:
(objectClass=top)
Bereich:
Basis
Attribute:
objectVersion

Klickt man anschließend auf Ausführen, erscheint in der rechten Hälfte von LDP das Attribut objectVersion mit der aktuellen Schemaversion.


 

 

Die AD Schemaversion mit dsquery abfragen

Auch mit dsquery lässt sich die AD Schemaversion in einer Kommandozeile abfragen. Der Befehl lautet wie folgt:

dsquery * "CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne" -Scope Base -attr objectVersion


 

Die AD Schemaversion in der Registry überprüfen

Die AD Schemaversion kann man sich auf jedem DC in der Gesamtstruktur, sogar in der Registry in dem folgenden Registrykey ansehen:

HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NTDS\Parameters\<Schema Version>


 


Im selben Registrykey existiert auch der Schlüssel System Schema Version. Dieser Schlüssel wird lediglich von der Install from Media (IFM) Funktion verwendet. Damit wird sichergestellt, dass beim heraufstufen eines DCs mit der IFM Funktion, keine ältere oder neuere Schemaversion auf dem DC wiederhergestellt wird. Dieser Wert dient zur Kontrolle.

Domänencontroller-Installation von einer Sicherung

 


Die Exchange Schemaversion abfragen

Exchange hat seine eigene Schemaversion. Die Schemaversion von Exchange steckt im Attribut rangeUpper, das sich in der Schemapartition im Objekt ms-Exch-Schema-Version-Pt befindet. So wie bei der AD Schemaversion, kann man für die Abfrage der Exchange Schemaversion jeden DC in der Gesamtstruktur verwenden, da sich die gewünschte Information ebenfalls in der Schemapartition befindet, die wie bereits erwähnt auf jeden DC in der Gesamtstruktur repliziert wird.

Anders als bei der AD Schemaversion, kann sich unter Exchange die Schemaversion schon beim Installieren eines Service Packs für Exchange ändern.

Die Exchange Schemaversionen sind unter:

  • Exchange 2000 = 4397
  • Exchange 2000 SP3 = 4406
  • Exchange Server 2003 RTM = 6870
  • Exchange Server 2003 SP2 = 6936
  • Exchange Server 2007 RTM = 10637
  • Exchange Server 2007 SP1 = 11116
  • Exchange Server 2007 SP2 = 14622
  • Exchange Server 2007 SP3 = 14625
  • Exchange Server 2010 RTM = 14622
  • Exchange Server 2010 SP1 = 14726



Die Exchange Schemaversion mit der AD-PowerShell abfragen

In der AD PowerShell findet man die Exchange Schemaversion wie folgt heraus:

([ADSI]"LDAP://Domäne.de/CN=ms-Exch-Schema-Version-Pt,CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne").rangeUpper

 

Auch dieser AD PowerShellbefehl liefert die Schemaversion von Exchange:

Get-ADObject "CN=ms-Exch-Schema-Version-Pt,CN=Schema,CN=Configuration,DC= Root-Domäne " -Properties rangeUpper | Select rangeUpper | FT –A

 

Die Exchange Schemaversion mit ADSIEdit anzeigen

Ist ADSIEdit gestartet, muss man sich zuerst mit der Schemapartition verbinden, sofern noch keine Verbindung existiert. Danach ruft man mit einem Rechtsklick auf den Container CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne die Eigenschaften auf und navigiert zum Attribut rangeUpper. Der Wert in diesem Attribut, ist die Exchange Schemaversion.


 

 

Die Exchange Schemaversion mit LDP anzeigen

Möchte man sich die Exchange Schemaversion in LDP anzeigen lassen, gilt es sich zuerst unter Remotedesktopverbindung – Verbinden… mit einem DC zu verbinden. Im zweiten Schritt bindet man sich unter Remotedesktopverbindung – Gebunden… mit dem AD. Als nächstes ruft man unter Durchsuchen – Suchen das Suchfenster auf und gibt folgende Daten in die Felder ein:

Basis-DN: CN=ms-Exch-Schema-Version-Pt,CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne
Filter: (objectClass=*)
Bereich: Basis
Attribute: rangeUpper

Klickt man anschließend auf Ausführen, erscheint das Attribut rangeUpper mit der aktuellen Exchange Schemaversion.


 

 

Die Exchange Schemaversion mit dsquery abfragen

In der Kommandozeile lässt sich die Schemaversion von Exchange mit dsquery wie folgt abfragen:

dsquery * CN=ms-Exch-Schema-Version-Pt,CN=Schema,CN=Configuration,DC=Root-Domäne -Scope Base -attr rangeUpper

Sunday, January 23, 2011 1:22:15 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #      Active Directory | Erweiterte Abfragen | Schema | Exchange  | 
 Sunday, November 21, 2010

Bevor die aktuelle Exchange Version 2010 SP1 unter Windows Server 2008 R2 installiert werden kann, müssen zum einen die Betriebssystemvoraussetzungen erfüllt und zum anderen die notwendigen Patches für Exchange 2010 SP1 installiert sein.

Um Exchange 2010 RTM unter Windows Server 2008 R2 zu installieren, musste der Administrator in der PowerShell zuerst den Befehl Import-Module ServerManager und anschließend den Befehl Add-WindowsFeature NET-Framework,RSAT-ADDS,Web-Server,Web-Basic-Auth,Web-Windows-Auth,Web-Metabase,Web-Net-Ext,Web-Lgcy-Mgmt-Console,WAS-Process-Model,RSAT-Web-Server,Web-ISAPI-Ext,Web-Digest-Auth,Web-Dyn-Compression,NET-HTTP-Activation,RPC-Over-HTTP-Proxy –Restart ausführen, um damit die Betriebssystemvorrausetzungen für die Rollen Client Access, Hub Transport und Mailbox zu erfüllen.

Das ist bei der Installation von Exchange 2010 SP1 nicht mehr notwendig. Denn eines der vielen Neuerungen im SP1 für Exchange 2010 ist die vereinfachte Installation. Während der Installation von Exchange 2010 SP1 hat man die Möglichkeit, die Option Für Exchange Server erforderliche Windows Server Rollen und -Funktionen automatisch installieren zu aktivieren. Damit werden die benötigten Betriebssystemkomponenten automatisch installiert und das Ausführen der PowerShellbefehle ist somit nicht mehr notwendig.

Hat man die Option aktiviert, weist einen der Setup-Assistent auf der Seite Abschließende Überprüfung darauf hin, dass ein Neustart aufgrund einer vorherigen Installation notwendig ist. Nach einem Neustart und nach dem erneutem Ausführen des Exchange 2010 SP1 Setups erkennt der Assistent, dass es aus einer vorherigen Installation erneut gestartet wurde. Bestätigt man die Abfrage mit „Ja“, werden die zuvor eingegebenen Konfigurationseinstellungen verwendet. Danach startet direkt die Abschließende Überprüfung. Hat es der Setup-Assistent nicht geschafft, alle Betriebssystemvoraussetzungen zu installieren, kann man zurück navigieren und durch erneutes Aktivieren der Option Für Exchange Server erforderliche… die noch fehlenden Voraussetzungen automatisch installieren lassen.



Sind die Betriebssystemvoraussetzungen erfüllt, gilt es noch die notwendigen Patches für Exchange 2010 SP1 zu installieren. Der Setup-Assistent zeigt bei der abschließenden Überprüfung die noch fehlenden Patches an.

Für die Standardinstallation die am meisten eingesetzt wird, werden für die Rollen Mailbox (MB), Client Access (CAS) und Hub Transport (HT) diese Updates bzw. Patches benötigt:

 


Weitere Informationen:
Exchange 2010 Prerequisites: Exchange 2010 SP1 Help

Sunday, November 21, 2010 3:18:33 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #      Exchange  | 
Copyright © 2013 Yusuf Dikmenoglu. All rights reserved.
DasBlog 'Portal' theme by Johnny Hughes.
Pick a theme: